Datenschutz

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine angegebenen Daten für die DSGVO-konforme Verarbeitung zum Zwecke der Erbringung der Hebammen-Dienstleistungen verarbeitet werden dürfen. Sofern noch keine Dienstleistungen erbracht wurden, kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen werden. Wenn bereits Dienstleistungen erbracht wurden werden die Daten lediglich zum Nachweis der korrekten Abwicklung der bisherigen Tätigkeit (z.B.: Dokumentation der Hebammenleistung, Abrechnung der Hebammenleistung) verwendet. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf verarbeiteten Daten nicht berührt.

Ihre Daten werden nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten für Dokumentation und Abrechnung (30 Jahre bei Hausgeburten, in allen anderen Fällen 10 Jahren) unwiderruflich gelöscht. Ihre Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter - mit Ausnahme gesetzlicher Verpflichtungen wie der Abrechnung.

Ich verarbeite die Daten in Übereinstimmung mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren.

Genaueres:

Im Rahmen dieses Vertrages werden personenbezogene Daten der Patientin wie auch der 
Kinder von der Hebamme erhoben, verarbeitet und genutzt. Diese Daten werden in 
elektronischer und nicht elektronischer Form gespeichert. Neben Angaben zur Person und 
sozialem Status (Name, Adresse, Kostenträger usw.) gehören hier insbesondere die für die 
Behandlung notwendigen medizinischen Befunde. Der Umgang mit diesen Daten erfolgt 
lediglich in dem Umfang, soweit es für die Erbringung, Abrechnung, Dokumentation und 
Archivierung gemäß der jeweilige Berufsordnung nennen (Abkürzung) in der jeweils gültigen 
Fassung oder Sicherung der Qualität der Hilfeleistung der Hebamme erforderlich ist. Die 
Hebamme erfüllt die Voraussetzungen für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten 
entsprechend Art. 9 Abs. 3 DSGVO.  
Die Daten werden grundsätzlich nur an Dritte übermittelt, wenn die Patientin einwilligt oder 
hierfür eine gesetzliche Grundlage / Verpflichtung besteht, was insbesondere in folgenden 
Konstellationen der Fall ist: 

Die Hebamme unterliegt auch gegenüber anderen, an der Behandlung beteiligten 
Personen (z.B. Ärztinnen / Ärzte) der Schweigepflicht. Die medizinisch erforderlichen 
Daten wird die Hebamme jedoch mit diesen Personen austauschen, sofern die 
Patientin hiermit einverstanden ist oder eine Notsituation es erfordert, insbesondere, 
wenn die Patientin nicht ansprechbar und weitere Hilfe dringlich ist. 
Die Abrechnung mit öffentlich-rechtlichen Kostenträgern, insbesondere den 
Krankenkassen, erfolgt direkt diesen gegenüber mittels elektronischer 
Datenübertragung gemäß §§ 301a Abs. 1, 302 Abs. 1 SGB V. Die 
Verwaltungsangestellte der Hebammenpraxis besondere Zeit verarbeitet die Daten in 
Übereinstimmung mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen und der 
Abrechnungsfirma (…………). 
Entsprechendes gilt für die Abrechnung gegenüber der Versicherten selbst. 


Untersuchungen von Körpermaterial, Screenings usw. werden nicht von der 
Hebamme durchgeführt. Dazu beauftragt die Hebamme namens der Versicherten 
geeignete Laborärztinnen / Laborärzte oder ein geeignetes medizinisches Labor. 
Die Daten der Versicherten werden solange gespeichert, bis die hebammenhilfliche Betreuung 
abgeschlossen und abgerechnet ist. Nach Abschluss der hebammenhilflichen Betreuung 
entstehen steuer- und berufsrechtliche Aufbewahrungspflichten für die Hebamme. In beiden 
Fällen müssen entsprechende Nachweise mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Für die 
Aufbewahrungsdauer der Behandlungsunterlagen gilt § 5 Abs. 4. 


Sofern die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, hat die Versicherte ein Recht auf 
Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSG0VO), Löschung (Art. 17 DSGVO) oder 
Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten (Art. 18 DSGVO). Die Versicherte wird darauf 
hingewiesen, dass im Fall der Verweigerung der Datenverarbeitung eine Erfüllung des 
Behandlungsvertrages unter Umständen nicht möglich ist. Für diesen Fall besteht kein Anspruch 
auf Erfüllung der in diesem Vertrag vereinbarten Leistungen. Darüber hinaus kann der 
Versicherten gegebenenfalls ein Widerspruchsrecht gegen diese Verarbeitung (Art. 21 DSGVO) 
zustehen. Den Widerspruch kann die Versicherte jederzeit formlos gegenüber der Hebamme 
erklären. Die Versicherte hat zudem gemäß Art. 77 DSGVO die Möglichkeit, Beschwerden bei der 
zuständigen Landesdatenschutzbehörde zu erheben.